Pressemitteilung
BRÜGGEMANN & Saint-Gobain

BRÜGGEMANN

Verbund mit Baustoffkonzern Saint-Gobain

Die BRÜGGEMANN-Gruppe setzt weiter auf Wachstum und verbindet sich Anfang des Jahres 2021 mit dem Baustoffkonzern Saint-Gobain. Unter dem Dach der Saint-Gobain BRÜGGEMANN Holzbau GmbH wird zukünftig am Standort Neuenkirchen expandiert und ein Kompetenzzentrum für innovatives und ökologisches Bauen entstehen. Dies teilte der Geschäftsführer der BRÜGGEMANN-Gruppe, Tobias Brüggemann, mit.

BRÜGGEMANN wurde Ende der fünfziger Jahre von August Brüggemann als Zimmereibetrieb gegründet und hatte sich unter Reinhold Brüggemann zu einem mittelständischen Holzbauunternehmen entwickelt. 2002 stieg Tobias Brüggemann in das Unternehmen ein und leitet seit 2012 die stark expandierende BRÜGGEMANN-Gruppe. Heute ist Brüggemann mit seinen drei Unternehmen [Holzbau GmbH & Co. KG, Dach & Wandtechnik GmbH und Effizienzhaus GmbH] als überregionaler Anbieter auch für schlüsselfertige Bauleistungen tätig. Vergangene Woche wurde die Beteiligung von Saint-Gobain durch das Bundeskartellamt bestätigt.

Saint-Gobain setzt auf Vorfertigung

Saint-Gobain beteiligt sich an der Brüggemann-Gruppe und unterstützt den Wachstumstrend des bereits jetzt schon überregional tätigen Holzbauspezialisten im Bereich der 2D-Fertigung, Modulbau und energieeffizientem Bauen.

„Der zunehmende Fachkräftemangel zeigt, dass die Vorfertigung zukünftig eine immer stärkere Rolle in der Baubranche einnehmen wird“. Die Beteiligung bietet laut CEO Saint-Gobain, Raimund Heinl, „für Saint-Gobain die Möglichkeit, wechselseitig noch besser die jeweiligen Prozesse zu verstehen und daraus auch für uns als Hersteller von Bauprodukten und –systemen wichtige Erkenntnisse für die Optimierungen unseres Leistungsangebotes zu ziehen“. BRÜGGEMANN habe durch den eingeschlagenen Wachstumspfad gezeigt, dass man durch die strategisch gezielte Ausrichtung auf effiziente Vorfertigungsprozesse deutliche Effizienzpotentiale haben kann.

„Die Baubranche befindet sich aktuell im Wandel. Zusätzliche Anforderungen hinsichtlich Digitalisierung und Nachhaltigkeit erfordern das Überdenken bisheriger Gewohnheiten“, ergänzt Werner Hansmann, Direktor Strategisches Marketing von Saint-Gobain. „Die modulare Fertigung bietet bei intelligenter Kopplung mit modernen digitalen Prozessen die Chance, gleichzeitig schneller, leistungsfähiger und ressourcenschonender zu bauen“. Saint-Gobain sieht die Zusammenarbeit daher als Chance, über die gewonnenen Erkenntnisse auch seine Rolle als Innovationsführer für zukunftsweisendes Bauen und Partner der Baubranche zu entwickeln“, unterstreicht CEO Raimund Heinl.

Brüggemann will den nächsten Schritt machen

Den Wandel innerhalb der Bauwirtschaft unterstreicht auch Tobias Brüggemann. Ökologie und Nachhaltigkeit sind angesichts des Klimawandels auch in der öffentlichen Diskussion immer stärker in den Vordergrund gerückt und die politischen Gremien haben auf allen Ebenen erkannt, dass dem Holzbau die Zukunft gehört. Als in der Region verhaftetes Unternehmen will man sich den neuen Chancen und Herausforderungen stellen. Auch als wirtschaftlich erfolgreiches und unabhängiges Unternehmen gelte es, sich den neuen Marktverhältnissen anzupassen und strategische Allianzen zu knüpfen. In den kommenden Jahrzehnten erwarten wir eine Konzentration des Holzbaus, wie er auch in der konventionellen Bauwirtschaft zu erkennen sei. Mit unserer technischen Expertise brauchen wir uns auch vor den ausländischen Marktteilnehmern nicht zu verstecken, so Brüggemann. Deutschland sei auch in diesem Bereich führend und die bei uns ausgebildeten Facharbeiter und Ingenieure sind der Grundstein für erfolgreiches Wachstum. Im Gegensatz zu anderen Anbietern habe man sich zu einem Spezialisten für Holzbaulösungen entwickelt und verstehe sich weiterhin als Dienstleister für modernes Bauen.

Kompetenzzentrum Holzbau in Neuenkirchen

Die Verbindung mit Saint-Gobain sei nur ein logischer Schritt gewesen, so Tobias Brüggemann. Wir haben lange nach einem verlässlichen Partner gesucht, der unsere Vision versteht und mit dem wir gemeinsam ein Kompetenzzentrum für den Holzbau gründen können. Mit Saint-Gobain, die in vielen Bereichen Weltmarktführer sind, habe man einen Partner gefunden, der ebenfalls ständig auf der Suche nach innovativen und nachhaltigen Lösungen sei. „Mein Großvater hat das Unternehmen als Zimmereimeister gegründet, mein Vater wurde anfangs, als einer der ersten Holzbauer, noch belächelt, mittlerweile haben wir uns zu einer überregional erfolgreichen Unternehmensgruppe mit Aktivitäten in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz entwickelt“, so Tobias Brüggemann. Mit dem neuen Kompetenzzentrum werde man sich noch stärker als bisher im Markt aufstellen und die Vorzüge des Holzbaus darstellen.

Unsere Kunden suchen auf unterschiedlichste Art nach Lösungen für individuelle Probleme, die oftmals jedoch Gemeinsamkeiten aufweisen. Kommunen sehen sich beispielsweise veränderten Anforderungen gegenüber; so wird in einem neuen Wohngebiet auch zwangsläufig ein Kindergarten oder Kindertagesstätte benötigt, die später an einen anderen Ort versetzt werden soll. Das Gleiche gilt auch für Schulen. Hier ist der Holzbau nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen im Endeffekt alternativlos; jedenfalls dann, wenn man das Gebot des nachhaltigen Wirtschaftens beachtet, so Brüggemann. Der Holzwohnungsbau werde nun endlich nicht mehr als Randbereich für ökologisch verantwortungsvolle Menschen betrachtet, sondern als zukunftsträchtige Entwicklung, die einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert genießt.

Neuenkirchen soll nach Ansicht des Unternehmens die technische Keimzelle neuer Fertigungsprozesse und neuer Ideen sein. Dort soll eine Anlaufstelle für kommunale Entscheider, Projektentwickler, Architekten und ausführenden Unternehmen entstehen. Wir alle können nur voneinander lernen und gemeinsam den Holzbau weiterentwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen hat man sich ganz bewusst zu einer langfristigen Zusammenarbeit mit Saint-Gobain entschieden. Wir haben zahlreiche Varianten und Interessenten für den angestrebten Zusammenschluss geprüft. Die letztliche Entscheidung für Saint-Gobain begründet Tobias Brüggemann vor allem mit der historischen Entwicklung des Baustoffkonzerns und der Bereitschaft sich fortwährend auf veränderte Rahmenbedingungen technische Herausforderungen einzustellen.

Über Saint-Gobain

Saint-Gobain entwickelt, produziert und vertreibt Materialien und Produktlösungen. Die entwickelten Werkstoffe umgeben uns täglich in unseren Lebensräumen und im Alltag: in Gebäuden, Transportmitteln und Infrastrukturen sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen.  Rund 171.000 Mitarbeiter in 68 Ländern erwirtschafteten 2019 einen Umsatz von 42,6 Mrd. Euro.

Auf der Website www.saint-gobain.de und über den Twitter Account @SaintGobainME erhalten Sie weitere Informationen zu Saint-Gobain.

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